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4 mayo 2013 6 04 /05 /mayo /2013 22:44

Seltsam, was da mit mir passiert. 

Seit Wochen habe ich sehr oft Migräne, danach wieder Schulter- und Nackenschmerzen. Nun hab ich seit einigen Tagen starke Schmerzen in den Gelenken und zwar am meisten in den Händen, Fingern, Schultern und Ellbogen, aber auch die Hüften und Knien. Meine Ärztin meint eine Entzündung, dagegen hat sie mir nun etwas gegeben.

 

Ich war mit Sohni am WE im Süden, aber ich konnte es nicht wirklich geniessen.

 

Auch das Schreiben tut mir weh, also.. Euch noch einen schönen Sonntag.

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22 abril 2013 1 22 /04 /abril /2013 10:22

Was für ein WE: Migräne wie doof, über 30oC und so ein Dreck in der Atmosphäre, dass man nicht nur die Hand nicht vor Augen sah, sondern auch kaum atmen konnte.

 

T* hab ich nun am Freitag früh am Flughafen abgesetzt, um in seine Ferien zu seiner Tochter T* zu fliegen. Ich hoffe er kann den ganzen Stress der letzten Wochen etwas hinter sich lassen. 

Am Donnerstag kam von T* mal wieder die Frage: "Wann gehst du nach Deutschland?", diesmal hab ich ihn dann mal gefragt, was die Frage soll, ob hier das Büro geschlossen werden würde oder was es zu bedeuten hätte. "Nichts, nur so eine Frage.", meinte er. Na, ich bin ja noch nie aus ihm schlau geworden.

Als er in Südamerika ankam meldete er sich bei mir, dass er eben gut angekommen wäre. Hm, schon komisch, als wie nich zusammen waren, und mir solche Anrufe richtig wichtig waren, hat ers nur selten gemacht. Aber evt. ist es einfacher sich bei einer Freundin zu melden, als sich vom Partner gezwungen zu fühlen. Möglich, dass ihm sowas durch den Kopf geht.

Am Freitag früh hab ich ihn am Flughafen abgesetzt, um in seine Ferien zu seiner Tochter T* zu fliegen. Ich hoffe er kann den ganzen Stress, der letzten Wochen, etwas hinter sich lassen. 

 

Leider war mein Samstag eben mit Migräne nicht zu gebrauchen, da ich fast den ganzen Tag im Bett gelegen hab und Gestern, hab ich früh angefangen meine Wohnung zu putzen, da es ab Mittag so wieder so heiss wurde. Also von mir aus, hätte man dieses WE ruhig streichen können.

 

Heute Morgen habe ich eine Email von einer Freundin in Amerika erhalten: Es wurde ein Tumor in ihrer Brust gefunden. Die schlechten Nachrichten nehmen irgendwie kein Ende. Morgen wird sie operiert. Drück mir (ihr) die Daumen!

 

Euch eine schöne Woche!

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17 abril 2013 3 17 /04 /abril /2013 10:28

Meine Gefühlswelt ist halt im Moment etwas Wirr.

Ich komme so langsam in der Phase an, wo ich wütend auf B* bin: sie ist gegangen, obwohl ich auf sie gebaut habe für meinen Umzug. Sie war für mich sowas wie mein Hafen dort. Um mir Rat und Unterstützung zu holen und nun ist sie einfach nicht mehr da.

Klar, sie hat sich das sicher nicht ausgesucht, aber so ist es eben. Ein sehr egoistischer Gedanke, wohl wahr.

 

Ich schaue mich in meinem Leben um und wie es gerade jetzt in diesem Augenblick ist, ist es nicht schlecht. Klar, ich bin einsam, aber das meine ich nicht. Warum etwas verändern, dass doch gut läuft. Aber ich werde es tun müssen. Warum mich aber um etwas sorgen, was noch garnicht soweit ist. 

Puhh! Wo war nochmal der Knopf um das Hirn anzuhalten?

 

Ich hab meiner Mama gestern etwas Kuchen gebracht und sie erzählte mir, dass sie einen früheren Verehrer von mir getroffen hätte, der wäre nun getrennt.  Der arme Kerl, meine Maa hat sich sicher auf ihn gestürtzt wie ein Geier. Er hätte nach mir gefragt und klaaaaaaar hat sie ihm erzählt, dass ich geschieden bin.

Oh, ich mochte ihn damals sehr, aber ich war gerade hier angekommen und viel zu jung für etwas Ernstes, er aber - da ein paar Jahre älter als ich- auf der Suche nach einer Frau zum Heiraten. Naja, wie auch immer. Ich musste lachen, als sie mir das alles erzählt hat. Was er so macht und blahblah...  

 

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11 abril 2013 4 11 /04 /abril /2013 22:23

mir gehts ganz gut ihr Lieben.

 

Da ich meine Steuerrückzahlung schon auf dem Konto habe, hab ich das Geld auch gleich ausgegeben und ein bezahlbares Hotel gesucht. Nun schreib ich mir mit dem online Portal, weil die einen anderen Preis angegeben hatten, nicht viel, aber es geht ums Prinzip.

 

Ansosten, habe ich ein Interiew gegeben: ja ihr Lieben. Für die "Lisa". Mein Fan-Dasein. Es geht um das Fotos meines Lebens. Ende April wird es wohl erscheinen, ich bin gesannt.

 

Sohni ist auch immer mal wieder krank. Mal Schwindelig, mal Erkältet.

 

Und ich hab mal wieder ordentlich arbeit auf dem Tisch, da machts wieder spass zur arbeit zu gehen.

 

T* scheint es ganz gut zu gehen, obwohl er unruhig wirkt. Ist ja auch verständlich, er möchte seiner Mama beistehen, muss aber hier sein, noch eine Weile. Zu mir sagte er or ein paar Tagen: "Ich muss bald nach Deutschland und wann gehst du?"

 Leider gibt es B* nicht mehr, auf sie hatte ich gebaut für den ersten Anlauf.  Stellt euch vor, ich hab die Anzeige von ihr an meinen Kühlschrank gemacht. Warum? Manchmal denke ich, ich habs nur geträumt. Leider ist es nicht so. Ich vermisse sie und erwischte mich heute dabei, dass ich kein Satelitenfoto von den Kanaren bald auch an sie geschickt hätte, als ich es ihrem Bruder schickte. 

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2 abril 2013 2 02 /04 /abril /2013 12:04

Heute erfahre ich evt., was ich bei meiner Steuererklärung raus bekommen. Ich zahl ja immer mehr als nötig, auch eine Art zu sparen  , damit ich was raus bekommen. Da Spanien aber auf dem Zahnfleisch geht, hoffe ich doch schwer, dass ich nicht die Suppe auslöfflen muss. Naja, wir müssen sicher alle mehr in den Topf geben dieses Jahr aber ich hoffe doch nicht so viel.

Drückt mir auf jeden Fall die Daumen, dass es nicht viel weniger wird als im letzten Jahr, sonst werd ich meine Reise doch wohl knicken müssen.

 

Was gibts sonst?

Ich war beim Gyne heute - den Termin hab ich ja letzten Juni bekommen - und nach einer Mini Untersuchung, aht sie mich nun weiter geschickt um die Mamographie machen zu lassen. Termin: 20 Dezember. 

Egal, Hauptsache ich komme ins System.

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28 marzo 2013 4 28 /03 /marzo /2013 21:18

wünsche ich Euch.

Hier wird das Ganze total anders gefeiert, viel religiöser und keine Hässchen, keine Geschenke, kein Eier suchen. Ausserdem haben wird Gründonnerstag - sprich Heute - und morgen Feiertag. Montag müssen wir wieder arbeiten.

 

Heute war ich mit T* im Süden in unserem Lieblingsrestaurant. Er hat viel erzählt von den Ereignissen. Das Wetter war toll und das Essen total lecker! Es war nett. Obwohl die Unterhaltung nicht sehr in die Tiefe ging.

 

Ansonsten, hat mir meine Freundin M* die London Reise abgesagt. Die Arme hat ein medizinisches Problem und wird sich wieder operieren lassen müssen. Tja, das tut mir total leid, aber ich werd wohl nun allein fahren müssen. Mal sehen, ob ich mir das überhaupt leisten kann.

 

Meine Mama hat gestern den Ehemann ihrer besten Freundin beerdigt. 

 

Das sind mal so die Fakten meines Lebens, nachdenken möchte ich über all das eher nicht.

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22 marzo 2013 5 22 /03 /marzo /2013 16:33

Das Tief hatte mich voll erfasst in den letzten Tagen, doch eine liebe Freundin hat mir geholfen und ich durfte mich ausheulen. Alles raus blubbern lassen was an Gefühlen in mir brodelt in den letzten Tagen. Es sah alles unsinnig, nutzlos und traurig aus.

Was soll das alles, wenn es uns doch von einem auf den anderen Tag erwischt? Was dazwischen liegt ist wichtig, auch wenn man oft viele Tage einfach verstreifen lässt, ohne sie wirklich zu leben. Manchmal aus Angst, manchmal aus Faulheit.

Nein, ích bin nicht drüber weg und ich bekomme immer noch feuchte Augen, aber solche Dinge kann man leider nicht ändern, sondern muss irgendwo die Kraft her nehmen, sie einfach hinnehmen zu können.

 

Mir ist etwas bewusst geworden. Sehr deutlich sogar.

T* hat mir mehrmals erzählt, wie gut es ist, dass die Familie in dieser Situation nun zusammen gehalten hat. Was ich gut finde - meine würde sich nur streiten.

Auch erzählte er mir, dass er nun seine Patientenverfügung unterschrieben hat und seine Neffen hat eintragen lassen, da er seine Töchter nicht damit behelligen will. Verständlich, doch zu einem davon hat er keinen grossartigen Draht gehabt, in der Vergangenheit. Naja, evt hat sich das alles ja nun geändert.

Süss fand ich, dass seine Tochter T* mir auf meine Email geantwortet hat, die ich ihr vor einigen Tagen geschrieben hatte. Das war echt lieb. 

Trotz all dem- wohl eher, gerade deswegen- ist mir etwas bewusst geworden.

B* war die Jenige, die mir immer das Gefühl gegeben hat, ein Teil dieser Familie zu sein. Nein, nicht T* oder sonst jemand. Von den Anderen wurde ich toleriert oder akzeptiert, aber als jemand der dazu gehört - egal in welcher Weise - nie.

Mit B* hab ich mich oft gerauft, denn sie hatte einen explosiven Charakter, aber ich kam damit klar. Nö, sie war kein Engel, aber sie war jemand mit dem ich Lachen und Weinen konnte. Und das hab ich getan. Alle Fäden der Familie liefen bei ihr zusammen. Ich werde nun nichts mehr darüber erfahren, wie es der Enkelin, der Mutter und allen Anderen geht, von denen mir B* immer berichtet hat. 

 

T* hat in diesen schweren Tagen, oft angerufen, so war ich immer auf dem Laufenden. Dafür bin ich ihm so dankbar, denn das ist ihm nicht leicht gefallen. Aber ich weiss, dass ers meinetwegen getan hat, weil er weiss, dass ich B* nahe stand.

Ansonsten aber bin ich für ihn jemand, der organisiert. Punkt.

Ich will mich nicht beschweren, es ist nur eine Feststellung der Tatsachen.

Für seine Schwester war ich jemand, den sie anrief, wenn sie mal einen Rat brauchte, wenns um ihre Kinder ging, oder ihre Mutter. Oder wenn sie mir einfach nur erzählen wollte, was der Arzt ihr gesagt hatte, was meine Meinung dazu wäre, mich zu fragen wie es mir ginge oder sich auszukotzen wenn es ihr nicht gut ging und sie aufgemuntert werden musste.  Oder umgekehrt.

 

T* wird sobald als möglich nach Deutschland zu seiner Mutter ziehen.

 

Es wird sich also einiges Ändern. Aber Veränderung soll ja gut sein, auch wenn ich das nun noch nicht wirklich sehen kann.

 

Euch ein schönes WE und wer frei hat, bis dahin und wegfrährt: Frohe Ostern.

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20 marzo 2013 3 20 /03 /marzo /2013 18:55

Heute um 18:30 Uhr ist B* gestorben. Ich hatte ihr einen Brief geschrieben und T* war so lieb, hat ihn ausgedrukt und sie hatte ihn in Händen als sie starb.  Das er das gemacht hat, fand ich soo lieb von ihm. Das er daran gedacht hat.... ich war sprachlos und gerührt. Auch das die Familie nichts dagegen hatte. Nun fühl ich mich ihr sehr nahe, als wäre ich dabei gewesen.

Wie gerne wäre ich bei T*, aber er ist sowieso lieber allein mit seiner Trauer

 

 

Wie kann es sein, dass meine liebste Freundin beerdigt wird? Beerdigungen sind etwas für Menschen die sehr alt sind oder keinen Lebenswillen mehr haben und nicht für solche, die mit beiden Beinen im Leben stehen:


Du warst lustig und voller Lebensfreude. Voller Stolz hast du mir von deinen Kindern erzählt und immer musstet du lachen, wenn du von deiner Enkelin erzählt hast. Für deine Mutter warst du immer da und auch wenn du dir sprachliche Duelle mit deinem Bruder geliefert hast, deine Absicht war immer, ihn zu beschützen.


Mir warst du die beste Freundin die man sich wünschen kann, mit einem offenen Ohr, guten Ratschlägen und auch wenn wir uns mal gerauft haben, wir haben immer einen Weg gefunden unsere Meinungen zu respektieren.

Ich hab dir immer alles gesagt was ich dir gegenüber fühle und so bin ich nun erleichtert, dass nicht ungesagt blieb wie lieb ich dich habe. Ich bin so froh, dass du eine Weile lang meinen Lebensweg begleitet hast und ich bin stolz darauf, dass du dachtest, dass ich es Wert bin deine Freundin zu sein. Du bist wie eine grosse Schwester für mich geworden.


Hab keine Angst um die Deinen, denn du hast ihnen allen gezeigt und beigebracht was sie fürs Leben brauchen und sollte es in meiner Macht stehen, werde ich helfen wo ich kann. Wir alle haben nun gelernt, dass jeder Tag genutzt werden muss um das zu tun, wozu wir hier sind: zu lieben.


Du bist genauso gegangen wie du es immer gewollt hast, wenn auch zu früh, viel zu früh, aber eine lange Krankheit, dass hättest du nicht gewollt. Dein Tag war gekommen und – auch wenn es so schmerzt – bin ich glücklich, denn ich durfte kurz vorher noch mit dir sprechen und du warst bester Laune. So kann ich es nun genau so in Erinnerung behalten, dein Lachen und deine Stimme.


Ich wünsche dir eine gute Reise, es ist in Ordnung, du darfst gehen. Geh ruhig schon mal vor, an den Ort an den wir alle mal ankommen, denn ich baue darauf dich dort zu sehen. Du wirst dort, wie immer, schon alles organisiert haben, um mich dann dort zu empfangen. Wir werden dich bis dahin alle sehr schmerzlich vermissen und dich nie vergessen.




 

 

 
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20 marzo 2013 3 20 /03 /marzo /2013 09:32

Ich bin ein Trampel und egozentisch!

So, das musste mal gesagt werden! Bevor ich meinen Arbeitstag beginne. Bitte nicht widersprechen, denn ich weiss wovon ich rede.

 

Da bin ich doch so mit meinem eigenen Zeug beschäftigt, dass ich doch glatt nicht gemerkt habe, dass eine liebe Freundin mich brauchte. Es ist keine Ausrede, dass man mit eigenen Dingen beschäftigt ist, denn ich würde es auch nicht gelten lassen.

Was also tun?

Ich Dumpfbacke habe nicht bemerkt, wie schlecht es ihr geht und das ist unverzeihlich! Was macht sie? Sie sagt es mir und....

Sie verzeiht mir!

Was für eine Frau!

 

Liebe Freundin,

Auch dich habe ich lieb gewonnen und mag garnicht daran denken, wie es wäre, wenn ich nicht mehr mit deiner Freundschaft rechnen dürfte. Du bist immer da für mich, baust mich immer wieder auf und ich war nun unsensibel, das tut mir sehr leid.

Ich kanns nicht wieder gut machen, aber verspreche dir, dass es nicht mehr vorkommt.

Du bist mir sehr, sehr, sehr wichtig und mir wird ganz schlecht wenn ich daran denke, dass du dich auch hättest zurückziehen können ohne ein Wort zu sagen. Ich bin dir unendlich dankbar, dass du mir in den Hintern getreten hast. 

Bitte denke nie wieder, dass du unwichtig bist. Das bist du!

Ich hab auch dich lieb!

 

----

 

Anderes Thema:

B* geht so langsam, der Puls wird immer schwächer und die Vorbereitungen für das Danach werden getroffen.

Auch T* hat sich darum Gedanken gemacht und wird wohl - wie ich auch erwartet habe - mit seiner Mutter zusammenziehen, evt. auch umziehen, um seiner Arbeitsstelle näher zu sein, sie aber bei sich haben zu können. Wenn er vorher immer mal wieder von hier flüchten wollte, nun hat er einen triftigen Grund dafür, denn es bleibt ihm keine andere Wahl.

Wie gemein das Leben doch ab und an ist. In seinem Leben kommt bald ein Enkelkind dazu, dafür verliert er aber seine Schwester und muss nun sein Leben um seine Mutter herum aufbauen. Hat der Mann auch schon mal für sich selber gelebt? Ohne Verantwortung für Andere zu über nehmen? Oder Rücksicht nehmen zu müssen?

 

Mit Sohni hatte ich die Tage auch gesprochen und wir sind uns sicher, dass wir in 2 Jahren umziehen wollen. Bis dahin hat er sein Abitur fertig und dann werden wir sehen wie es weitergeht, aber hier auf keinen Fall. Zurück nach Deuntschland zu ziehen ist kein Traum von mir das könnt ihr mir glauben, aber es wird wohl nicht anders gehen. Obwohl... manchmal würde ich am liebsten alles in einen Koffer packen und einfach neu anfangen, egal wohin. 

Kraft wo bist du???

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18 marzo 2013 1 18 /03 /marzo /2013 13:51

Leider gibt es noch immer keine guten Nachrichten von B*.

Sie ist, nachdem die Sedierung abgesetzt wurde, noch immer nicht aufgewacht und nun wird heute Nachmittag mit dem Hausarzt - der ihre Patientenverfügung mit ihr ausgearbeitet hatte - beraten, was getan werden soll.

Nun weiss ich also nicht so genau, was ich mir eigentlich wünschen soll.

 

Liebste Freundin B*,

 

ich wünsche mir, dass du aufwachst, dich aufsetzt und sagst: Was soll das alles hier? Ich will heim, es geht mir gut.

Wir alle brauchen dich hier:

- Dein Bruder muss weiterhin Tritte in den Hintern von dir bekommen,

- deine Kinder brauchen dich noch immer,

- deine Enkelin sollte sich an ihre Oma erinnern können,

- T*s Töchter haben dich lieb und würden dich zu sehr vermissen,

- deine Mama, es ist nicht fair, dass ein Kind vor einem geht,

- und ich,

tja, ich habe das Glück, dass ich dich kennenlernen durfte, aber ich hab dir noch sooo viel zu erzählen. Und vorallem musst du mir erzählen wie du diese ganze Situation erlebt hast. Damit ich keine Angst mehr davor habe.

Ich schicke dir all die Kraft die ich noch habe, damit du aufwachst und zwar so, dass du "noch zu gebrauchen bist". Würdest du dies lesen können, weiss ich, dass du lachen würdest.

Wenn du aufgibst, wer soll mir dann erzählen, wie es deiner Enkelin geht? Oder was ich mit meinem Sohnemann tun soll? Oder mal wieder etwas lustiges, wie als du unabsichtlich im Teich gesessen bist.

Schon vor einer Woche wollte ich dir den Teddy geschickt haben, den ich deiner Enkelin gekauft hatte, als ich in London war. Nun liegt er noch bei mir daheim. Natürlich werde ich ihn ihr zu ihrem ersten Geburtstag schicken, aber ich wollte doch so gerne wissen, wie du ihn findest.

Ich will dir nicht versprechen dich gehen zu lassen, nicht dass ich für die deinen da sein werde, nicht dass ich deinen Bruder nicht allein lassen werde in seiner Trauer und ich will dir nicht versprechen stark zu sein. Ich will wieder deine Stimme hören, dein Lachen und mich mit dir streiten, weil du deinen Bruder mal wieder nicht verstehst.

Ich hab dich lieb! Geh bitte nur dann, wenn es wirklich nicht anders geht! Kämpfe noch, es ist noch nicht Zeit.

Deine dich -jetzt -schon- vermissende 

 

Melly

 

Nachtrag;

Leider hat das beten nichts genützt,die Maschinen werden  in den nächsten Tagen abgestellt. Der Neurologe sagt die Schäden wären zu gross.

 

Hab eine gute Reise, Liebe B* und warte dort auf mich, dann kannst du mir alles erklären, wenn ich irgendwann dort ankomme, an den Ort an den du gehst. Ich baue darauf dich wieder zu sehen. Danke für deine Freundschaft. Ich hab dich sooo lieb!!

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engelGanz lieben Dank einer Freundin,
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Engel geschickt hat.
Ich hoffe er hilft!




P1000992"Ich hab Dich lieb!
Hab einen schönen Tag."

Danke dafür Sohni.

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Ganz lieben Dank:

 

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400 Kommentare bei J*

 

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Auch den 500. bei J* hahaha

 

SDC13164a 599

 

Und wieder bei J*, aber diesmal knapp daneben

599 Kommentare. Danke!

 

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Und wieder geschafft, Danke. hihi

 

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Oiiiii, schon wieder. Toll. Danke!