Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
So ihr Lieben, ich bin wiede da und hab irgendwie viel und irgendwie nichts zu erzählen. Sind wohl zuviele Eindrücke gewesen.
Es war sehr - tja welches Wort beschreibt es am Besten?- anstrengend. Mit Sohni und meiner Mutter zu reisen war nicht so toll. Meine Mama war irgendwie wie eine 5 – jährige, obwohl man sie aber dann nicht wie eine behandeln konnte.
Hat mir Löcher in den Bauch gefragt: warum machts du das so, und das so?, Wenn wir zum Terminal 3 müssen warum gehen wir nun zum Bahnsteig 7.
Puhhh, und meist waren wir spät dran, da sie ja nicht so flott ist wie wir – was ich ja verstehe, aber dann musste es Zigaretten-Pausen geben und für Kaffee und weiss der Geier.
Sicherlich wird mir in ein paar Tagen nicht mehr so schlimm vorkommen, aber heute bin ich einfach nur fertig mit der Welt.
Die Ausschreitungen in London haben wir zwar nicht direkt gesehen, aber es hörte sich ständig sehr angsteinflössend an, die vielen Siren zu hören. Die Polizei- und Feuerwehrwagen rauschten ständig durch die Strassen. Abends patrullierten die Officers zu zweit oder zu dritt und waren immer zu sehen. Einige der Strecken waren gespert und da es schon Randalierer am Nachmittag gab, traute man sich dann auch nicht mehr aus dem Hotel. Was sollte man auch sehen? Die Schaufenster haben alle Ladenbesitzer ausgeräumt und die Rollläden runtergelassen. Fast alles schloss um 17 Uhr.
T* hat uns vom Flughafen abgeholt, ich war echt froh ihn zu sehen. Im Auto erzählte und fragte meine Mama, auch darüber war ich irgendwie froh, denn mein Kopf war leer. Ich muss wohl abweisend gewesen sein, aber ich hab nervlich nix mehr zu geben. Ich brauch Urlaub. Klingt komisch nicht wahr?
Naja, morgen muss ich zwar arbeiten, aber es ja dann schon Donnerstag, aber ich muss noch zum Zahndoc, besser gesagt wir zwei, da Sohni auch mal wieder ein Röntgen-Bild gemacht werden. Mal sehen ob der Milchzahn, der noch drin ist, nun raus kann.
Ich geh pennen, bis dann....