Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Es ist schon wieder Montag, ihr Lieben.
Am Freitag Abend sind T* und ich ausgegangen und es war schön, da er mal wieder etwas von sich selbst erzählt hat. Was er bisher getan hat um diese Finca, die er so gerne haben möchte, zu finanzieren, wann er glaubt dieses Geld wieder zurück zu zahlen usw. Es war schön zu sehen, dass sein Traum immer näher rückt.
Auch der Samstag war sehr schön, harmonisch, und die Zeit ist wirklich verflogen. Wir haben viel gelacht, geschlafen, "ausgemalt"
und TV geschaut. Er ging gegen 18 Uhr.
Ich hab seinen Rückzug letzte Woche nicht mehr angesprochen, denn ich hatte ihm ja am gleichen Abend gesagt, was ich davon halte. Ich mags nicht so gerne immer mit dem gleichen Thema zu nerven. Ich hoffe diese Momente werden weniger, denn es tut weh.
Sonntag wollten wir uns nochmals treffen, da Sohni bei der Organisation eines Rennens in der Schule helfen wollte. Doch T* meldete sich erst gegen Mittag. Als er mir erzählte warum, ist mir mal wieder mein "Mutter-Herz" auf den Boden gefallen und ich konnte verstehen, dass er nicht zu mir gekommen war:
Seine Tochter Ta* hatte sich bei ihm in der Nacht gemeldet. Ihre Mutter pochte hysterisch an ihre Tür. Da diese Frau ja nicht ganz "gesund ist", wollte sie ihr nicht öffnen. Details möchte ich
dazu hier nicht mehr sagen. Aber ganz, ganz schlimm.
T* musste seiner Ex sogar damit drohen, die Polizei zu rufen, sollte sie nicht sofort dort verschwinden. Die arme Ta* war total fertig und er musste sie bis morgens um 6 Uhr beruhigen.
Danach gab es schon wieder diverse Emails, wozu ich nur sagen: Die arme Ta*, ihr bleibt aber auch nichts erspart.
Ich war froh, dass er überhaupt angerufen hatte. Er wollte sich nochmals hinlegen. So fuhr ich bei ihm vorbei, hängte ihm das Croissant, dass ich ihm zum Frühstück gekauft hatte an die Tür, schickte ihm eine SMS dazu und fuhr heim. Ich wäre gern bei ihm gewesen, aber leider ist er in solchen Momenten lieber allein. Das zu respektieren fällt mir sehr schwer, dass kann ich Euch sagen!
Er rief mich am späten Nachmittag nochmals an und bedankte sich für das Frühstück, er hätte lange geschlafen und würde seine Tochter nun nochmals anrufen.
Ich fühl mich da immer richtig nutzlos, weil man da nicht helfen kann.
Wie gerne würde ich seine Tochter anrufen und ihr sagen, dass ich sie gern hab und sie ihre Mama in den Wind schiessen soll, aber das würde nichts bringen und ausserdem die Situation sicherlich nur noch schlimmer machen. Diese Mutter hat solche tollen Töchter nicht verdient! Aber wenigstens haben sie einen Vater der IMMER für sie da ist.
Sohni war gut drauf, ich holte ihn von der Schule ab und er fühlte sich toll geholfen zu haben. Ein Freund hatte sich für den Nachmittag bei uns angemeldet zum spielen zu kommen. Und so war es dann auch. Die Mutter blieb auch noch ein Weilchen und so hatte ich auch etwas Abwechslung.