Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Nachdem ich mir am Freitag die Augen aus dem Kopf geweint hatte, hab ich einen Fehler gemacht.
Ich hab mein Beruhigungsmittel gleichzeitig mit dem Antidepresiva genommen und schon da war mir etwas schummerig. Der Fehler war aber, ich rief T* an. Ich wollte nicht allein sein, traute mich kaum die Treppe rauf, nach dem ich einen Schluck Sekt getrunken hatte.
Ich bat ihn vorbei zukommen, er meinte es wäre eine Farce.
Wie auch immer, ich war ziemlich weit unten am Freitag, aber dass muss man wohl, wenn man wieder aufstehen will. Ich hab Schrammen an den Knien und ich hab keine Ahnung, wo ich die Kraft hernehme.
Ich bin völlig fertig eingeschlafen und am Samstag hab ich mich also wieder aufgerappelt.
Es muss irgendwie weitergehen.
T* wird nicht einsehen, dass er mal über seinen Schatten springen muss, um sein Alkoholproblem los zu werden. Denn er glaubt nicht ain Problem zu haben, sondern alles unter Kontrolle. Wenn er wirklich die Kontrolle hätte, dann hätte er eine Antwort für mich gehabt.
Warum hat das eine mit dem anderen was zu tun hat?
Weil er sonst Vorschläge gemacht hätte: Ich liebe dich, will dich nicht verlieren. Wartest du wauf mich, wenn ich weg muss? Oder: Darf ich eine Weile bei dir einziehe? Oder: Ich liebe dich nicht mehr genug.
Was auch immer....
Aber..
"Ich weiss es nicht."
Nein, das hab ich nicht verdient.
Ja, er sollte erlich sein.
Ich habe jeden Tag bewiesen, dass ich ihn liebe und wie sehr. Bewiesen!
Was hat er gemacht? Mich immer wieder von sich gestossen.
Ja, er Pläne mit mir gemacht, aber er ist nicht dazu bereit an einem "Heute" zu arbeiten.
Solange er nicht beweisen kann, dass er für mich da ist und zwar immer, dann kann ich auch nicht an seine Pläne glauben.
Keine Sorge, es geht mir ganz gut. Besser als erwartet.
Vielleicht, weil ich ihn nicht vermisse, denn er hat mich so oft und so lang allein gelassen, dass sich irgendwie nichts ändert.