Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Ich hatte eine anstrengende Woche, aber die ist nun rum. Mein Tisch ist nun mit anderem Mist voll, aber auch das wird erledigt.
Am Freitag hat T* mich dann noch zum Mittag eingeladen und es war mal richtig nett.
Er hat sich etwas geöffnet, hat von seiner Ex-Frau, seinen Kindern, seinen Zukunftsplänen und ein wenig von seinen Ängsten erzählt. Ich hab das sehr genossen, weil er nicht mit mir geflirtet hat, sondern es einfach nur eine Unterhaltung zwischen sehr guten Freunden war, die sich sehr vertrauen.
Ich bin seit einiger Zeit an dem Punkt, dass ich ihm eine sehr gute Freundschaft anbieten kann. Wenn es doch anfangs weh tat, so kann ich heute sagen, dass ich ihn sehr, sehr gern habe und er ein sehr guter Freund sein kann. Ich hoffe, dass es auch so sein wird, dass man sich einfach alles erzählen kann.
Wir kennen uns sehr, sehr gut und sehen uns an der Nasenspitze an wie es dem Anderen geht. T*konnte sich nie mit ganzem Herzen für mich entscheiden als Partnerin - da er immer einen Teil von sich für sich behalten will - aber als Freund, ist er Gold wert.
Es beunruhigt mich ein wenig, dass er wohl Tabletten mit Alkohol mischt, aber leider kann ich ihm da nicht rein reden. Er wird wohl wissen was er tut, oder auch nicht.
Aber das ist wohl so, wenn man jemanden mag, man sorgt sich um ihn/sie, ob man nun will oder nicht.
T* legt sowas immer als Kontrolle aus. Wenn mir jemand scheiss egal ist, dann werd ich ihn weder kontrollieren, noch mich um ihn sorgen, oder? Dabei sieht er doch oft selbst - wenn zB er seine Tochter nicht erreichen kann - wie weh das tut. Weil man sich einen Kopf macht. Egal ob man nun denkt, dass der Andere schon allein zurecht kommt. Man sorgt sich einfach.
T* nennt das Kontrolle, ich nenne das Zuneigung. Wenn man doch weiss, dass der Andere sich sorgt, warum gibt dann nicht kurz bescheid? Man tuts dann nicht für sich selber sondern für den Anderen, und gut ists.
Naja, so isser eben.
So, ich bin nun weg... ich bin verabredet. Nein, nicht mit dem netten Herrn. Den sehe ich demnächst mal.