Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Also die Geschichte, die kann nur mir passieren. Ihr werdet es kaum glauben.
Ich hatte Euch ja erzählt, dass einer der führenden Leutz da unten mich mehrmals zum Kaffee eingeladen hatte, nun bin ich mit dem guten Mann vorgestern aneinander geraten.
Es sollten Arbeiten in den Zimmern erledigt werden und ich hatte nach Begehung eine Aktennotiz geschrieben und ihm geschickt. Da fast 3 Wochen später es sich noch immer nichts getan hatte, habe ich na erneuter Begehung diese nachmals geschickt mit der Frage wann denn die Arbeiten fertig sein würden.
Da sich nach einer Woche immer noch nichts tat, fragte nun meine Kollegin in D. ihn schriftlich was denn nun damit wäre.
Puh, da kam dann plötzlich eine Email von ihm, dass er keine Zeit mit Emails zu verschwnden hätte, warum ich sowas denn nicht mündlich machen könne und warum ich denn meiner Kollegin in D. davon in Kenntniss gesetzt hätte.
Ich wollte erst nichts schreiben, aber ich möchte nicht, dass evt. meine Vorgesetzten in D. glauben ich wäre einfach nur stur. Also habe ich ihm eine Antwort verfastt, dass ich nur nach Anweisung arbeite und ich eben die habe, alles schriftlich zu erledigen. Wenn er dies nicht möchte, dann solle er sich mit meinem Vorgesezten in Verbindung setzen.
Soweit so gut. Eine Antwort kam nicht, wenigstens nicht schriftlich.
Sondern in Form von .. dem guten Mann - klatschnass, da es bei uns regnete - mit zwei Kaffee in der Hand, der also gestern in mein Büro kam. Wir haben uns "ausgesprochen", ich sagte ihm, dass ich mit ihm keine Probleme hätte und er mir nicht übel nehmen dürfe wenn ich Anweisungen befolge und ich dies auch weiterhin tun würde, aber ich versprach auch, öfter mal mündlich etwas zu machen, auch wenn ichs dann schriftlich nachreichen müsse.
Naja, dann hab ich noch versucht, unseren Standpunkt hier im Büro etwas zu erklären, und dass er sich keine Sorgen machen soll, dass wir ihn übergehen würden, denn viele Dinge sind hier politisch anzusehen und da wäre es besser wenn das meiste eben über dieses Büro gehen müsse. Er meinte er würde es nun verstehen und froh sein etwas arbeit "los zu werden".
So meine Lieben habe ich also nach fast 20 Jahren mal wieder einen Kaffee getrunken und ich kann nur sagen...
war ich rappelig danach.
T* meldete sich gestern auch nochmals, er sagte aber er hätte nicht viel zu erzählen, da meinte ich im Spass: Ach so, du wolltest wohl nur mal meine Stimme hören." und er sagte darauf hin: "Ohne dich kann ich eben nicht mehr leben." und lachte.
Naja, der Arme fleigt heute schon wieder nach D um dann am Samstag hier her zu fliegen. Schon ist ein Urlaub wieder rum. So schnell geht das.
So, ich hab 3 Übergaben und deren Notartermine vorzubereiten.... bis dann.
Die Bananen blühen im Moment bei uns.