Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Dieses Wort scheint für viele etwas anderen zu bedeuten, als für mich.
Für mich ist es, wie soll ich sagen, etwas "Heiliges".
Mutter gibts nur eine und ich würde furchtbar leiden, sollte eine andere Frau die Mutter meines Sohnes sein wollen.
Natürlich würde ich es respektieren und schön finden, wenn jemand Anderes meinen Sohn auch liebt und ihm hilft. Als eine Art Ersatzmutter, aber nich tum mich zu verdrängen oder in eine Art Konkurenz mit mir zu treten.
Ich würde aber NIE einer Mutter die Kinder "wegnehmen" wollen. Und ich meine damit, dass die Kinder sich zwischen ihrer Mutter und mir entscheiden müssten oder ich deren Platz einnehmen würde.
Nun ist es aber manchmal so, dass diese Mütter (oder auch Väter), nur "so Genannte" sind. Sie scheinen ihre Kinder nicht zu lieben und verdienen es nicht so tolle Kinder zu haben. Oder sagt eine Mutter zu ihrem Kind, wenn sie es liebt: "Ich wollte keine Kinder, lieber Hunde!"? Oder weiss ein Vater nicht in welche Klasse sein Kind geht?
Was macht man in solchen Fällen, wenn man selbst viel zu geben hat? So viele Emotionen und Gefühle zu verschenken hat, und diese Kinder am liebsten vor deren Mutter schützen möchte?
Darf man in dieses "Heiligtum" eindringen?
Klar, man kann versuchen soetwas wie eine Freundin zu sein, aber das Gefühl einer Freundin gegenüber ist ein anderes.
Evt. könnte man versuchen, eine "Zusatz-Mutter" zu sein. Aber ob sowas angenommen wird?!
Ich hatte T* mal gesagt, dass er kein Vater für Sohni sein soll. Naja, damals dachte ich erstens noch, dass sein Vater diese Rolle gut spielen würde und ausserdem -was mein Hauptgrund war - wollte ich nicht, dass T* glaubt er müsse nun noch mehr Veratwortung übernehmen als er schon hat. Oder, dass er denken könne ich wäre NUR auf der Suche nach einem Ersatz für Sohni.
Er sollte mir nur helfen, eine gute Mutter zu sein, aber die Zeit hat gezeigt, dass Sohni T* viel mehr respektiert als seinen Vater. Er blickt zu T* auf und hat manchmal so viel Respekt vor ihm, dass er lieber garnichts sagt, bevor er was Falsche sagt und mal wieder ins Klo greift.
Ich hatte T* auch gesagt, dass ich keine Mutter für seine Töchter sein will. Aber mit dem Hintergrund, dass ich damit klar stellen wollte, dass ich mich in eine funktionierende Mutter-Tochter Beziehung nicht einmischen würde. Ich hatte damals noch keine Ahnung, was dort so läuft. Vorallem seine kleine Tochter hungert nach Aufmerksamkeit und Liebe.
Dann gibts dann noch sowas wie bei mir: Mein Vater ist nicht existierend. Er hat irgendwann keinen Kontakt mehr haben wollen, besser gesagt, ich hab keine Ahnung wo er ist und ob es ihn nocht gibt. Ich hatte vor Jahren mal wieder Kontakt, da ich ihn übers Internet gesucht hatte, aber auch das bisschen hat er wieder abgebrochen.
Irgendwie fehlt er mir, aber wenn ich mich so umsehe... besser nicht anwesend, als einer der Schaden anrichtet.
Ich dachte immer: Väter helfen ihren Jungs Männer zu werden und sind stolz auf ihre Töchter.
Mütter helfen ihren Töchtern Frauen zu werden und unterstützen ihre Söhne.
Hab ich zuviele Geschichten gesehen, als ich klein war? Ich hätte mir wohl Hänsel und Gretel etwas genauer ansehen sollen. Denn da scheint oft die Realität etwas näher zu sein.
Obwohl, dann sehe ich wie T* sich um seine Töchter kümmert und würde mir wünschen auch so einen Vater für meinen Sohn ausgesucht zu haben. Ich finde es bemerkenswert was er alles tut, obwohl ich sogar manchmal denke, dass er übertreibt. Aber wenn ich dann sehe was ich manchmal tue, .... dann sollte ich lieber die Klappe halten denn ich scheine da nicht anders zu sein.
Evt. sollte ich mal eine Anzeige aufgeben: Hab Mutterliebe zu verschenken, wer will?!