Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Zwei ganze Wochen hab ich mich auf T*s Rückkehr gefreut und????!!!! Seine Begrüssung konnte nicht kälter sein und getrunken hatte er auch.
Im Auto fragte ich ihn dann, was denn so schlimm sein könnte damit es ihm so nahe geht.
Ihm würde nicht gefallen was hier passieren würde und er wäre furchtbar sauer. Aha, und was wäre los? Naja, alles eben. Er wüsste nicht wie es weitergehen würde usw. Ich hatte das Gefühl, dass er mir auswich.
Ich fragte ihn nochmals, was daran so schlimm wäre. Ich mir nicht Gedanken um meinen job UND ihn machen möchte. Er hat dann das Thema gewechselt.
Ich kann es nicht ertragen, wenn er trinkt um seine Sorgen los zu werden.Es macht mir Angst!
Ich schwieg auf der Fahrt, denn ich war den Tränen so nahe, dass ich kurz vorm Heulen war.
Ich war einfach nur traurig, so empfangen zu werden: Kein "Ich hab dich vermisst, kein "du hast mir gefehlt", "ich liebe dich", "schön dich zu sehen"... nichts!!!!!
Ich hab ihn in der Garage abgeliefert und dort drückte er mich zum Abschied als wäre ich ne nette Taxifahrerin. Ich fuhr aus der Garage raus und vorbei wars mit meiner Beherschung. Leider hab ich nicht daran gedacht, dass er ja mein Auto erkennt. Ich Dummkopf! Denn ich hatte mich auf einen Parkplatz gestellt um mich erstmal auszuheulen, als plötzlich die Tür auf ging und er fragte ob alles OK wäre. Ich stammlte ein Ja und er strich mit kurz über die Wange und knallte die Tür wieder zu. Und ?? Weg war er.
Wenn er mir kündigen muss, dann soll er das sagen, aber ich möchte die Zeit die ich mit ihm hab geniessen. Er sollte mich unterstützen und mich fragen wie er mir helfen kann. Mich trösten und stützen, doch er nimmt lieber Abstand.
Nun war ich allein mit meinen Ängsten!
Nach einer Weile rief ich ihn an und fragte ihn ob er mir was zu sagen hätte und wenns so wäre, dann immer mal raus damit. Er sagte was von: Er wäre erledigt.
Ich antwortete: Ich freu mich auch dich zu sehen.
Er hätte halt super viel zu tun gehabt, es würden viele gekündigt und er wüsste nicht wie es weitergehen würde. Ich fragte ihn, ob das ihn und mich betreffen würde und er sagte, dass er dass erstmal nicht glaubt, aber er eben auch nichts anderes weiss.
Ich: Warum sagst Du mir nicht einfach, dass Du von mir nicht abgeholt werden willst, denn ich bin nicht die nette Nachbarin und so will ich auch nicht behandelt werden.
Er: Wie kommst Du darauf?
Ich: Dein Verhalten.
Er: Du hast die Fahrt über geschwiegen und warst kalt zu mir.
Es ging dann noch eine Weile darum und ich sagte dann, dass ich 2 Wochen lang nicht gesehen hätte und ich nicht weiterhin Lust hätte meine Zeit zu verlieren.
Wir würden uns sehr wenig sehen, aber wenn wir zusammen sind möchte ich, dass wir die Zeit geniessen. Es würde aber nicht heissen, dass wir uns nicht über den Job unterhalten könnten, aber ich hab keine Bock auf dieses " ne Taxifahrerin holt mich".
Er sagte dann, dass es nichts mit mir zu tun hätte, es ihm leid täte, er einfach nur kaputt wäre und ich ihm verzeihen sollte. Er hätte nur noch ankommen wollen. Ich machte eine sarkastische Bemerkung: von wegen er hätte sich nicht so doll freuen sollen oder so was in der Art.
Er sagte nochmals, dass es ihm leid täte, wenn er schlechte Nachrichten hätte, würde er es mir sobald als möglich sagen, aber im Moment wäre davon nicht die Rede und er wäre einfach nur geschlaucht.
Tja, ich hatte Sohni extra etwas später kommen lassen, damit wir eine halbe Stunde für uns alleine hätten. Tja, ein Satz mit "X".....
Ich kann verstehen, dass man nach 2 intensiven Arbeitswochen, in denen es um Entlassungen geht, nicht gut drauf ist.
Ich hab aber die Nase gestrichen voll immer verständnissvoll zu sein, denn ich glaube, ich hab es verdient, dass der Mann der sagt, dass er mich liebt, mir zeigt und sagt, dass er sich freut mich zu sehen. Ich, hab heute einen kalten Fisch vom Flughafen abgeholt.
Schade, echt Schade!