Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Da T* ja bei mir übernachten wollte, kam er gestern Abend zu mir. Wir haben mit Sohni einen Film geschaut und hatten eine Menge Spass dabei, da Sohni mal wieder den Scherzkeks rausgelassen hat. T* war aber auch gut drauf und ist auf den Quatsch eingegangen.
Heute Morgen hatte ich das Gefühl, dass T* aufgeregt war. Er leugnete zwar, aber ich wäre es wenn ich meine Tochter überraschen würde.
Wir sind um kurz vor 5 Uhr aufgestanden und er wollte, dass ich ihn einfach nur rauslassen. Das habe ich aber nicht gemacht und so tranken wir noch einen Tee zusammen.
Er erzählte von irgend jemanden und dessen Alkoholkonsum und sagte dann, dass er für sich erstmal einen Schlussstrich gezogen hätte. Ich sagte ihm, dass ich erleichtert wäre, da es ihm sehr gut tun würde, ich besorgt gewesen wäre.
Ich hab nicht erzählt wie ich mich fühle wenn er betrunken ist. Dass ich eben immer das Gefühl habe, dass er trinkt, weil er sonst nicht anders mit der Situation und mit mir umgehen kann. Auch nicht, dass ich gerne hätte, dass seine Familie und ich ihm reichen, um NICHT trinken zu müssen zum glücklichsein.
Erstmal bin ich froh, dass er es so für sich entschieden hat und hoffe einfach mal, dass er stark genug ist um es für eine sehr lange Zeit erstmal nicht wieder zu tun.
Sein Flug ist mit Verspätung abgeflogen und seinen Anschlussflug hätte er um ein Haar verpasst. Es hat aber so gerade noch gereicht, aber für seinen Koffer nicht. Naja, da kann man nichts machen. Sein Geschenk, einen Anhänger, hatte er nicht im Koffer und auch sonst nichts wertvolles. Vielleicht kommt er ja noch an. Über seinen Anruf aus Paris, habe ich mich echt gefreut.
So, meine Süsse kommt heute noch zum Friseur, die Arme schwitzt wie blöd mit dem langen Fell. Morgen muss ich zum Bluttest, mal sehen wann ich die Ergebnisse bekomme.