Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Der arme T* ist total überfordert mit seiner Mutter, nicht im organisatorischen Sinn, sondern emotional. Stur, wie Mütter eben sind, macht sie was sie will und legt sich lieber hin als sich zu bewegen, und dass nicht weil sie müde ist, sondern ihren Willen bekommen will.
Dazu kommt, dass er für sich keinen Freiraum hat, sondern sich 24 um sie kümmert. Er ist gewohnt zu tun was er will. Er tut es gerne aber es ist eben nicht einfach.
Ich hatte bedenken nun in 3 Wochen dort mit Sohni aufzutauchen und schrieb ihm das. Mein Sohn ist in einer Phase in der ich ihn etweder knutschen oder erwürgen könnte- 17 halt, aber ob dass nun so gut ist mit der Reise?
T* antwortete mir, dass es keinen besseren Moment gibt und rief mich etwas später an. Wir haben lange gesprochen und er sagte, dass es doch genau darum geht, gemeinsam durch solche Momente zu gehn. Ich fragte, was er vorhätte wenn sich die Situation ändert und seine Mama nicht mehr da wäre. Seine Antwort: dass werden wir dann gemeinsan entscheiden.
Er rief einige Stunden später an und hatte getrunken. Ich bin nicht gleich über ihn hergefallen aber ich fragte ihn irgendwann ob es ihm sehr schwer fallen würde es zu lassen und dass er nicht vergessen dürfe, dass ich keinen Alkohol in meinen Leben will. Er sagte er wäre sich dessen bewusst.
Ich kann mir nicht denken, dass ers alleine schafft, wer kann dass schon. Er hätte aber auch nicht anrufen müssen, dich eAlles gut?r hat es getan. Die Frage ist: warum?
Er wolte reden und seinen Frust loswerden aber das hätte er auch vorher tun können. Wie auch immer...
Kurz nach Mittag ein erneuter Anruf, fast nüchtern: "hab ich dir gesagt, dass ich dich liebe? Denn deswegen rufe ich an."
Das mit meiner Schwester und co läuft so nebenher. Der Nieren-Latheter sollte gezogen werden und der war wohl verwachsen da meine Schwester mal wieder nicht auf meine Mama gehört hat.
Sohnis Zwischenzeugnis muss ich heute Nachmittag holen. Gott, war das ein Kampf dieses Kind zum lernen zu bewegen. Mal sehn was es gebracht hat.