Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Ist es nicht seltsam, dass ich jahrelang auf Worte wie "Ich kann nicht ohne Dich leben" gewartet hatte und sie nie gehört habe, nun aber gleich an zwei Tagen hintereinander. Nur leider haben sie ihre Magie verloren, denn ich glaub sie nicht mehr. Zuviel Einsamkeit hat meinen Glauben daran erstickt, dass man sich nur genug lieben muss um alles meistern zu können.
Manchmal reicht es eben nicht sich lieb zu haben. Lieb haben wir uns, sind gute Freunde und vertrauen uns sehr. Aber alles Andere wird dann nach einer Weile immer schmerzhaft für einen von uns.
T* zieht im Moment alle Register, aber ich kann nichts davon mehr ernst nehmen, denn ich weiss, dass die Situation nach weinigen Monaten wieder genauso sein wird wie vorher.
Ich hab nicht mehr die Kraft irgendwelche Gefühle aufzubauen, um sie dann wieder zu vergraben. Ich möchte es auch nicht mehr versuchen. Die schönen Momente waren sehr schön, und ich möchte sie auch so in Errinerung behalten und nicht wieder in Verletzungen kramen, denn die habe ich versucht auszublenden. Es wäre furchtbar, wenn wir uns am Ende nicht mal mehr ins Gesicht sehen könnten.
Aber lassen wir das Thema.
Sohni hat die Samstagnacht bei einem Freund verbracht. Ich hole ihn gleich ab und dann feiern wir mit meiner Mama ihren Geburtstag nach.
Da es über die Krankenversicherung wohl doch noch eine Weile dauern wird, haben wir nun die Fühler ausgestreckt, um noch einen Plan B und C in der Tasche zu haben, wegen der OP meiner Mama.
Mal sehen was wird. Drückt uns die Daumen.