Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Wo soll ich anfangen?
Am Besten cronologisch...
Ich war heute Morgen beim Amt und habe einen neuen Pass und Perso bekommen.
Als ich ins Büro kam, war T* noch nicht da. Ich rief ihn an, da er sich weder krank noch sonst irgendwie abgemeldet. Er hörte sich nicht gut,sagte aber er wäre gleich da.
So war es dann auch. Er stank nach Alkohol und war noch angetrunken. Da er redseelig war, fragte ich ihn was los sei und so langsam liess er mal seinen Schutzwall runter.
Seine Ängste um die Zukunft und die Töchter, lassen ihn einfach nicht die Momente geniessen, in denen es mal keine Probleme oder Sorgen gibt. Ich hab ihm die Wahrheit gesagt, als ich meinte, dass ich mir einen Vater wie ihn für meinen Sohn nur hätte wünschen können und er eben immer da wäre für seine Töchter, sie sich eben auf ihn verlassen könnten. Da kam ein paar Tränchen in seine Augen und er stand auf und umarmte mich.
Wir brauchen alle wohl mal etwas Halt.
Dann gab er mir ein Küsschen, sagte, dass er mich sehr lieb hätte, setze sich wieder und begann .. wie soll ich sagen.. meine guten Seiten aufzuzählen.
Ich war irgendwann am Telefon, als er mir aufs Haar küsste und als ich auflegte, setzt ich mich ihm gegenüber und sagte ihm ganz klar: " An der Stelle wo wir nun sind, waren wir schon ein paar Mal und am Ende tut es niemandem von uns gut."
Er sagte dann so etwas wie: "Ich hab aber gemerkt, dass ich nicht ohne dich leben kann."
Komisch, dass der Alkohol sogar eine Stimme hat. Wie auch immer...
Ich sagte ihm, dass ich wüsste, dass ers ernst meinte, aber eben nur in diesem Augenblick, ich aber Angst hätte was dann wieder in 6 Monaten wäre. Wir würden uns immer wieder im Kreis drehen. Es müssten sich zuviele Dinge ändern. Er sagte dazu, dass sich nicht viel ändern müsse, eben nur seine Einstellung dazu, dass ich seine Partnerin für den Rest seines Lebens wäre.
Ich: "All das hab ich schon mal gehört. Sieh mal keine von und hat Schuld. Ich brauche viel Nähe und du kannst sie nicht ertragen. Ich kann und will mich nicht ändern und warum solltest du das tun. Es hat keinen Sinn."
Er: Doch! Es macht Sinn, weil wir Beide nicht von einander loskommen und ich liebe dich!"
Ich: "Hast du dann in dem Telefongespräch im Januar gelogen?"
Er: " Sicherlich."
Ich: "Aber das hatten wir alles schon. Ich will das nicht mehr! Am Ende tuts immer wieder weh. Ich hab dich sehr gern und ich weiss du mich auch, aber das reicht nicht!!!"
Ich ging dann.
Jedesmal wenn ich so langsam wieder zu mir selbst finde und etwas Ruhe in mir finde, drehen wir uns im Kreis. Ich halt das nicht mehr aus! Und ich will es auch nicht mehr!
Anderes Thema: Meine Mama bekommt Morgen nun ihre Untersuchung und man hat ihr versprochen, dass sie in spätestens 10-15 Tagen operiert wird. Drückt mir bitte die Daumen.