Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Gestern war der Tag recht lang. Wir haben viel TV geschaut, nebenher lief die WaMa, und dann hab ich mit Sohni noch gelernt.
Toll war dann am Abend der Blick mit dem Teleskop auf den Mond. Wow, man konnte so viele Details sehen. Auf einmal fühlt man sich ganz klein. Wir haben bestimmt eine Stunde auf der Terrasse verbracht. War schön, dass mit Sohni zu teilen.
T* hab ich heute morgen mal ganz klar gefragt, ob er mir denn nun nicht erzählen will, was ihn so beschäftigt.
"Ich hab keine Ahnung was ich tun soll. Da ich keine Ahnung hab was nun passieren wird. Ich muss nun wieder weg und ich mache mir halt Gedanken, wie unsere gemeinsame Zukunft aussehen soll."
Ich sagte ihm, dass ich - wenn es soweit ist - dazu gerne meine Meinung sagen würde, da es mich ja auch betreffen würde.
"Die will ich wissen! Dein Sohn muss hier noch zur Schule gehen und ich mach mir halt Gedanken wie es mit uns weitergehen soll."
Ich sagte ihm, dass dies alles sehr wenig mit Sohni zu tun hat, da ich wirklich nicht glauben würde, dass er mit mir zusammen leben könne. Er gab mir darin kein Recht.
"Das simmt nicht ! Ich liebe Dich und ich mach mir halt Gedanken was wir nun tun sollen."
Ich: " Du bist nun genau an dem Punkt, wo Du vor einem Jahr schon mal warst. Warte es doch erstmal ab."
Er: "Ja, aber auch das Projekt hier, hat keine grosse Lebensdauer für mich mehr. Es ist bald alles erledigt von meiner Seite aus."
Ich: " In unserer Beziehung, wie in diesem Job habe ich gerlernt, dass es besser ist erstmal abzuwarten. Lass es doch erstmal auf Dich zu kommen. Entscheidungen die getroffen werden müssen, die werden zu dem Zeitpunkt getroffen, an dem sie eintreffen. Dir vorher darüber einen riesen Kopf zu machen bringt doch nichts und wer weiss was bis dahin ist."
Er: "Ich mach mir halt Gedanken und Du wolltest wissen worum es geht."
Ich: " Nun hast Du erstmal einen Platz an den Du zurück kommen kannst. Und der Rest wird sich zeigen."
Er hat das WE damit verbracht - da er auf meinen Rat gehört hat und sein Auto nicht mitnimmt - im Internet nach einem Auto zu sehen. Da ich mir denke, dass es viel billiger ist dort einen guten Gebrauchten zu kaufen, als seins von hier mitzunehmen. Und bis er da ist, wer weiss was bis dahin ist.
Ich bin froh, dass er endlich was gesagt hat, obwohl ich mir nicht sicher bin, was er mir damit sagen will.
Er scheint noch nicht genau zu wissen was er für sich überhaupt will und erst dann, kann er einen Weg suchen das zu bekommen was er will. Egal wo der Job ihn hinbringt. Oder?!
Ich bin mir nicht sicher, ob es sich nach einem Antrag oder nach Schluss machen anhört.
Wenn er denn irgendwann mal fertig ist mit "darüber brüten" werd ichs wohl erfahren.