Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Mal so als Antwort auf Eure Kommentare (für die ich Euch echt dankbar bin):
T* macht sich Gedanken, OK, dass ist auch gut so. Ich wüsste aber nicht, worüber ICH mir Gedanken machen soll!!
Erstens weiss ich nicht was er will:
Ich hab keine Ahnung ob ich als "Frau in diesem Hafen" oder als Partnerin fürs Leben dienen soll. Oder sogar, ob er lieber Schluss machen will. Ich hab nichts gehört oder gesehen, was mich nicht weiterhin denken lässt, dass ich Plan B bin.
Er lebt mit seinem Handy, schreibt ständig irgendwelche SMS oder weiss der Geier und auch sonst ist der Mann alles andere als ein offenes Buch. Wie soll ich da darauf vertrauen, dass er in ein paar Wochen nicht was besseres gefunden hat?
Ausserdem haben wir es keine 2 Wochen ausgehalten als wir "zusammen gewohnt" haben. Schwupp, hats gerasselt. Ich sag ja nicht, dass sowas einfach ist. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass ers überhaupt mit mir aushalten würde. Er ist jemand, der grossen Freiraum braucht und diese Heimlichtuereien gehen mir auf den Senkel. Man muss sich nicht alles erzählen, aber etwas zu verheimlichen ist glaub ich ein Unterschied.
Ich geniesse seine Nähe und wenn wir zusammen sind, haben wir meist eine ganze Menge Spass. Es gibt eine Vertrauensbasis. Ja, ich vertraue ihm. Das sagte ich ihm auch mal: "WENN überhaupt jemand mir das Leben retten könnte, wenn es in Gefahr wäre, dann wäre er das." Aber was seine Gefühlswelt angeht...
Ich hab immer das Gefühl, dass er noch andere Eisen im Feuer hat. Ja, ich weiss, dass er mich liebt, aber irgendwie.... hm,.... wie soll ich es ausdrücken?
Ich weiss es nicht, es ist halt nur so ein Gefühl...
Ich würde einfach gerne den Augenblick geniessen. Weiss der Geier was in X - Monaten oder Wochen ist. Wie gesagt, ich weiss was ich will: Mit ihm zusammen sein. Und ich weiss was ich dafür "zahlen" muss: Das er mal da ist und mal nicht. Und damit meine ich nicht seine Reisen. Ich nehm das in kauf und ... nochmal... geniesse einfach die Situation wie sie jetzt ist.
Gestern sagte er mir, dass ich von Anderen Perfektion erwarte. Ich hab darüber nachgedacht und damit hat er wohl recht. Die verlange ich, aber vorallem von mir selber.
Klar, sind wir alle nicht perfekt, aber wir versuchen es doch alle ständig zu sein, oder nicht? Wenns mal nicht funktioniert, ob nun bei mir oder bei denen die mich umgeben, dann muss ich halt mal einsehen, dass wir eben nicht perfekt sind.
Warum darf man denn nicht versuchen perfekt zu sein? Warum wird es als eine art Schimpfwort benutzt? Ich versuche jeden Tag meine Arbeit, mein Heim und was auch immer so perfekt wie möglich zu gestalten. Wenns nicht klappt, tja, dann muss man mal kleine Brötchen backen.
Ich denke nur, dass auch er das täglich versucht, oder warum mault er wenn mal etwas nicht so läuft wie ers gerne hätte? Warum dreht er mir nun einen Strick draus?
Evt. bin ich im Moment auch einfach nur zu dicht mit anderen Gedanken: Ich mach mir Sorgen um Hundi (die säuft schon wieder wie doof, muss gleich mit ihr zum TA), meine Mama (will nun auf grosse Reise gehen, dabei glaub ich dass tut ihr nicht gut), meinen Job (hab was vermurkst) und Sohni (hat nen Eintrag ins Klassenbuch bekommen).
Also bin ich vielleicht unfair. Keine Ahnung. Ich bin wohl eher unzufrieden heut. Morgen ist ein anderer Tag, mal sehen was der so zu bieten hat.