Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Kinders, die Zeit gallopiert nur so vor sich hin.
Sohni hat sich mal wieder entschieden bei seinem Papa zu sein - wir haben morgen Feiertag - und scheint ihn damit zwingen zu wollen Zeit mit ihm zu verbringen. Ich kanns ihm nicht verbieten, warum auch. Ich hoffe er tut sich dort nicht "weh". Ich hab da Angst um seine kleine Kinderseele.
T* hat bisher fast jeden Tag angerufen. Es freut mich zu sehen, dass er auf meine - nennen wir es mal - Bedürfnisse eingeht. Mal wieder ein Schritt nach vorne. Mir ist klar, dass ers für mich tut.
Ich bin nun mal jemand, der ständig hören muss, dass man an mich denkt und mich liebt. Ansonsten gehen meine Gefühle ein oder werden verletzt, weil ich denke ich bin nicht wichtig.
Wie schon mal beschrieben: Liebe ist für mich wie ein Garten und damit der nicht verwildert, muss er gepflegt werden. Düngen und giessen, gehört dazu.
Zur Zeit mache ich eine sehr sensible Phase durch, in der mir vieles schnell weh tut und ich schneller enttäuscht bin als sonst vielleicht. Ein paar schöne Worte, ob nun geschrieben oder gesagt und schon blühe ich auf. Tut uns allen doch gut zu hören was der Andere fühlt, oder?! Klar, wir wissen, dass der Andere uns liebt, aber ab und an muss man es auch zeigen und das kann z.B. sein, dass man(n) anruft, auch wenn man selber das vielleicht gerade nicht machen müsste. Ich "brauche" sowas um glücklich zu sein. Und genau darum geht es doch: den Anderen glücklich zu machen. Sicher gibt es Dinge die man für den Anderen nicht tut, weil man sich dabei evt untreu werden könnte, aber andere Dinge fallen uns leicht. Und dem Partner ein Lächeln zu entlocken, ist doch schön.
So, ich hab noch viel Arbeit auf dem Tisch....