Dies ist mein ganz privates Leben. Mit Höhen und Tiefen, Liebe, Schmerz, Glück und Geduld.
Ich musste gestern meiner Mama mal den "Kopf waschen".
Ihr Lebensgefährte ist PC-Abhängig kann man schon sagen, aber im Moment versucht er Dinge zu machen, wie Einkaufen, die sonst meine Mama gemacht hat. Er verbringt aber immer viel lieber Zeit vorm PC als mit ihr und sie fühlt sich vernachlässigt. Soweit, so gut.
Da sagt sie mir gestern, dass sein Sohn angerufen hätte und sich mit dem Papa verabreden wollte, um zusammen mit dem Motorad zu fahren, da ja beide eins haben. Meine Mama ist ausgeflippt: "Wenn Du wie einen Tag mit mir was unternimmst, kannst du auch wieder einen Tag mit deinem Sohn etwas unternehmen. Vorher nicht!"
Das erzählt sie mir voller Stolz, und ich hab ihr erstmal klar gemacht, dass sie sicherlich das Recht hat, Zeit für sich zu reklamieren, aber nicht, ihm zu verbieten mit seinem Sohn etwas zu unternehmen.
Ich kann verstehen, dass sie sich einsam fühlt auch wenn er den ganzen Tag da ist, aber er ist abwesend. Dann denke ich aber, dass sie einen Tag ausmachen muss mit ihm, um etwas zu unternehmen und nicht weil sie sich gekränkt fühlt, ihm etwas verbieten darf.
Soweit kommts noch!
Bei dieser Unterhaltung ist mir auch aufgefallen, dass ich mich auch stark vernachlässigt gefühlt hatte von T* - was ja der Grund war warum ich mich getrennt habe - aber ich es ihm vielleicht irgendwie unbewusst "heimzahlen" wollte, dass er mich gekränkt hat und ich ihm deswegen seine Fehler ständig unter die Nase reibe? Denn ich fragte mich gestern eben, auch im Zusammenhang mit der Unterhaltung mit ihm am morgen, warum ich ihm ständig sagen muss, dass er genauso ist wie alle anderen oder schlimmer. Nun gut, ein Grund ist sicher auch, dass man sich, wie gestern gesagt, Verständnis erhofft, aber ich hab irgendwie kein gutes Haar an ihm gelassen. Wie gesagt, es war wohl unterbewusst, denn ich tue niemandem absichtlich weh oder so.
Da fragte ich mich, warum. Und es ist wohl eher aus Selbstschutz, als aus anderen Gründen, aber auch um Distanz zu schaffen. Vielleicht ist es mir so "leichter" -was für ein Wort- gefallen ihn nicht mehr zu lieben, als wenn ich an seine vielen Stärken gedacht hätte, oder??